Artist3D
Artist3D - Ein einfach zu bedienendes 3D-Modellierwerkzeug
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Hilfe zur Bildbasierten Modellierung

Um sich mit den Möglichkeiten zur Bildbasierten Modellierung mit Artist3D vertraut zu machen, wird der Lehrgang 2 empfohlen. Die Bedeutung der Bedienelemente kann in der Hilfe zu den Bedienelementen nachgelesen werden.

An dieser Stelle sollen aber noch ein paar Tipps zur Bildbasierten Modellierung komplexerer Szenen gegeben werden:
Die automatische Bestimmung von Kameraparametern und Objektproportionen basiert auf der Markierung von Quaderobjekten in einem oder mehreren Fotos. Dabei werden die Orthogonalitäts- und Parallelitätseigenschaften der Quader ausgenutzt. Sobald die Perspektive bestimmt ist, können weitere geometrische Objekte (z. B. Rotationskörper als Zwiebeldächer) hinzugefügt werden.


Abbildung 1: Quader-Objekte zur Bestimmung der Kameraparameter

Nicht in jedem Fall können jedoch hinreichend viele quaderförmige Objekte in den Fotos identifiziert werden. Falls es Objekte gibt, die sich auf Teile eines Quaders abbilden lassen (z. B. Ecken oder parallele Kanten), können dennoch Quader in dem jeweiligen Foto platziert werden (siehe rote Objekte in Abbildung 1). Die nicht passenden Kanten müssen dann (durch Selektieren der jeweiligen Kante) deaktiviert werden. Wenn auf diese Weise die restlichen Objektkanten mit dem Foto in Deckung gebracht wurden, können die Quader mit Hilfe der Sichtbarkeit-Taste ausgeblendet werden.


Abbildung 2: Später ausgeblendete Quader-Objekte (rot ) und modelliertes Prisma-Objekt (gelb)

Anschießend können andere Objekte (z.B. Prisma- oder Dach-Objekte) in die Szene platziert werden, ohne dass die Perspektive neu berechnet wird (siehe Abbildung 3). Die unsichtbaren Quader beeinflussen weiterhin die Bestimmung der Perspektive und werden weiterhin gespeichert, beim Export jedoch nicht berücksichtigt, so dass sie das Endergebnis nicht stören.


Abbildung 3: Die Quader-Objekte sind ausgeblendet.

Zuletzt können die neuen Objekte wie in Lehrgang 2 erläutert texturiert werden.


Abbildung 4: Als Endergebnis ein texturiertes Prisma

 
©2006 Thomas Jung